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Tag des offenen Denkmals

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Das Motto in diesem Jahr lautet:                                                                                                       „Jenseits des Guten und Schönen: „Unbequeme Denkmale?“                                                 Na, und unbequem war es dann auch.

An Veranstaltungen mit besonderem Inhalt oder an außergewöhnlichen Orten haben wir
immer Interesse und so ist der Tag des offenen Denkmals eigentlich eine gute Möglichkeit
dieser Leidenschaft zu frönen. In diesem Jahr fiel unsere Wahl auf das –Fort Prinz Karl– bei Katharinenberg. Öffnungszeit an diesem Tag lt. Zeitung 14-18 Uhr, mit Führungen um 14 und 16 Uhr. Ansonsten ist das Objekt nicht zugänglich.

Bei dem Fort Prinz Karl handelt es sich um ein in der deutschen Festungsbaukunst der Militärgeschichte einzigartige Anlage. Es ist das letzte recht unverfälschte Fort seiner Art von denen im deutschen Reichsgebiet ca. 70 Stück gebaut wurden.
Das 2. noch erhaltene, aber recht stark veränderte Fort ist Fort Hahneberg bei Spandau.

Also festes Schuhwerk an die Füße, ab ins Auto und auf gehts. Nach 3 Kurven in Richtung Katharinenberg sahen wir schon eine lange Reihe parkender Autos. Ordentlich hinten angestellt und dann ein kleines Stück gegangen, bis zu einer Absperrung, an der
ein Herr auf eine Gruppe von Leuten einredete. Interessiert machen wir die Ohren auf, vielleicht ist es ja bereits die Führung.

Denkste, der Herr erklärt den Anwesenden, dass das Objekt nur mit der Führung zu betreten ist und die Eintrittskarten dafür schon lange vergriffen sind. Na, Klasse 🙁
Organisation und Information auf unterirdischem Niveau, wo wir doch viel lieber die feuchten Kasematten durchstreift hätten.
So bleibt uns nur mit vielen anderen Besuchern ein Spaziergang rund um das Fort, immer am mit Stacheldraht bewehrten Zaun entlang mit spärlichem Einblick auf das Gelände.  Auch die 2 Infotafeln am Eingang liefern nur wenig Information.
Ein paar Foto haben wir dennoch mitgebracht und Wissenswertes zum Fort fanden wir im Internet.

Fazit: Gut gedacht der Tag des offenen Denkmals, Organisation und Information machten den Tag aber recht unbequem für die reichlich vorhandenen und interessierten Besucher.   Das geht besser; siehe Öffnungszeiten von Fort Hahneberg.

3 Kommentare

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  2. Laut Donaukurier waren zuletzt drei statt der ursprünglich vorgesehenen zwei Führungen geplant. Kurzfristig hat man sich angeblich entschieden, sieben Führungen durchzuführen und hat je 50, statt der geplanten 30 Teilnehmer mitgenommen. Das waren immerhin 4mal soviele Besucher – aber immer noch viel zu wenig. Wenn wir lange genug vor dem Tor gestanden wären, wären wir vieleicht doch hinein gekommen.
    Faszinierend fand ich um ca. 2 Uhr auch den Herrn, der jedem Fahrzeugführer einzeln umständlich etwas zu erklären versuchte.
    Das Engagement und die Geduld der Mitarbeiter “vor Ort” war schon bewundernswert.
    Aber die Organisation und Vorab-Information war stark verbesserungsfähig.
    Hätte man statt Donaukurier “Augsburger Allgemeine” gelesen, hätte man die Anmeldeinformationen bekommen.
    Nach dem Artikel “Unerwarteter Sturm auf Fort Prinz Karl” von 2013-09-09 im DK besteht aber Hoffnung, dass es für uns Ausgeperrte doch noch Führungen gibt.

    • Hallo Herr Traeger, vielen Dank für ihren Kommentar und diese Hintergrundinformationen. Als wir am Tor standen kam leider von den “Offiziellen” dahinter keine Aussage zu weiteren Führungen, sonst hätten wir vielleicht gewartet. Es wäre schon schön wenn diese Sehenswürdigkeit irgendwie dauerhafter erschlossen würde. ( Verein ? )
      Viele Grüße
      Ringo Nitsche

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