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3.Tag Kloster Arkadi und Rethymno

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Zwischen Nationaldenkmal und Altstadt.

Ein größere Tour stand auf dem Programm: das Kloster Arkadi und Rethymno, die drittgrößte Stadt Kretas.

Nach einer guten Nacht, lecker Frühstück und dem Wissen, unser Zimmer wieder fein gemacht vorzufinden,

fleißiger Zimmerservice

fleißiger Zimmerservice

haben wir uns auf den Weg gemacht. Nicht ohne kurz am Hotelstrand einen Blick Meer zu genießen.

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Diesmal waren wir etwas länger unterwegs, was, wie gesagt, sowohl an den vorgeschrieben Höchstgeschwindigkeiten, als auch an den geografischen Straßenführungen ( Steigungen und Serpentinen ) lag. Aber wir haben Urlaub und “Entschleunigung” tut gut.

Unterwegs haben wir den einen oder anderen Fotostop eingelegt und so zog sich der Weg dann doch.

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Oleanderhecken am Straßenrand

Oleanderhecken am Straßenrand

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Am Kloster Arkadi angekommen, war der Parkplatz fast wie ausgestorben (herrlich) und nachdem wir dem kleinen, etwas brummelig wirkendem, Mann am Einlass den “Wegezoll” (je Nase 2,50€) gezahlt hatten, lag diese einmalige Anlage vor uns.

Einmalige Ein- und Ausblicke boten sich uns. Das Kloster Arkadi ist Kretas wichtigstes Nationalheiligtum und spielte im Kampf um die Unabhängigkeit vom osmanischen Reich eine herausragende Rolle.

Zitat aus Wikipedia: ”

In der Nacht vom 7. auf den 8. November 1866 griff ein osmanisches Heer mit 15.000 Mann das Kloster an, in dem sich 964 Menschen, darunter 325 kampftaugliche Männer, aufhielten. Nach zwei Tagen des aussichtslosen Widerstandes entschieden die Belagerten, dem Gegner nicht lebend in die Hände fallen zu wollen. Als sich der Kampf am 9. November in den Innenhof des Klosters verlagert hatte, zogen sich die meisten der noch Lebenden, einschließlich der Frauen und Kinder, in das Pulvermagazin zurück, das von einem der Kämpfer gesprengt wurde. Bei der heftigen Explosion kamen bis auf ein überlebendes Mädchen alle darin befindlichen Personen und Dutzende eindringende türkische Soldaten ums Leben. 

Die Umstände des Falls des Klosters erregten international Aufsehen.  Im Jahr 1866 standen in Europa jedoch andere Ereignisse auf der Tagesordnung. Erst 1897 wurde Kreta de facto unabhängig, 1913 erfolgte die Vereinigung mit Griechenland. “

Aufgemerkt: dass ist grad mal 150 Jahre her!

…und mit diesem Blick von der Terrasse der Taverne am Parkplatz und einem unglaublichen leckeren lokalen Joghurt mit Thymian-Honig schloss dieser grandiose Reisepunkt.

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Rethymno

war unser nächster Step auf dieser Tour. Die Stadt ist ein Touristenmagnet, was überaus verständlich ist. In Rethymno ist viel Baukunst aus der byzantinischen Zeit erhalten geblieben und so ergibt sich ein feines Stadtbild mit Gassen und Plätzen. Wären noch Kanäle da, würde man noch mehr an Venedig erinnert werden. Am Hafen von Rethymno reiht sich eine gastronomische Lokalität an die nächste und alle buhlen um dich als Kunden. Freundlich lächelnd ablehnen und durch -das ist hier die Wahl. Es sei denn, man möchte leckere griechische Spezialitäten in wirklich ansprechender Umgebung genießen – dann ist es fast egal, von welchem Kellner man sich “fangen” lässt. Auch wer shoppen möchte, ist hier richtig. Von schicker Boutique über Antiquitäten bis zum kunterbunten Souvenirladen, es ist alles da. In jedem Fall lohnt der Besuch der Stadt ob der überreichen Fotomotive. Da heißt es, die Augen offen zu halten. Die Stadt allein wäre einen eigenen Tagesausflug wert; uns blieben so aber nur wenige Stunden.

Hier ein paar Impressionen aus Rethymno:

 

So ging ein “für die Seele vitaminreicher” Tag zu Ende

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und auch das bisschen “Feierabendverkehr” kretischer Straßen vermochte nicht, unser zufriedenes “Urlaubsgrinsen” aufzulösen. Wieder war es ein rundum schöner Urlaubstag und ein leckeres Abendbuffet voller Überraschungen stand uns ja auch noch bevor.

Hoch hinaus geht es morgen. 4.Tag

 

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